Der Schlankheitswahn hört nicht auf und vor allem macht er nicht vor den Getränken halt. Oder hat Tee einfach etwas exotischeres als Kaffee und ist deshalb in letzter Zeit zu neuer Beliebtheit gekommen? Diesem Trend kommt die Industrie zum einen mit immer neuen und ausgefalleneren Teesorten entgegen, die häufig an entfernte Länder erinnern sollen, wo die Teekultur seit altersher fest verankert ist. Zum anderen mit Innovationen im Bereich der Zubereitung. Schon seit Langem gibt es Teeeier und Teebeutel. Die Zubereitung mit einer Padmaschine wie bei Kaffee ist seit Kurzem ebenso möglich. Der letzte Schrei sind jedoch sogenannte Teasticks, die Hightech nun auch in der Teebereitung einführen. Der Clou dabei ist die Multifunktionalität, die auch einen Teelöffel erspart und ermöglicht, dass sich der Tee im Wasser leicht entfalten kann, bei der Lagerung keinen Fremdgeschmack annehmen kann. Bis jetzt gibt es die Alleskönner leider nur im Versandhandel.
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Raucherverbot
@ 2008-06-17 – 14:53:31
Das momentane Hick-Hack und die Intransparenz bezüglich des Themas Rauchverbot geht vielen Menschen auf die Nerven. Um sich ein besseres Bild zu machen und sich an der Diskussion zu beteiligen, lege ich allen Usern nahe einmal auf diverse Foren mit Bezug zu diesem Thema zu surfen. Nörgeln können wir Deutsche ja bekanntlich wie die Weltmeister, jedoch sollten alle die Chance nutzen und versuchen sich an den Diskussionen zu beteiligen.
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Rauchverbot
@ 2008-04-04 – 13:46:06
Ein in der Gastronomie immer noch aktuelles Thema, ist das Thema Rauchverbot. Hier gibt es kontroverse Ansichten. Um sich selbst ein Bild der aktuellen Lage machen zu können oder mitzudiskutieren, habe ich Euch einen Link bereitgestellt: http://www.rauchverbot.net/
Einfach einmal reinschauen und vielleicht selber für die eine oder andere Seite einmal Partei ergreifen und Initiative zeigen.
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Das Gastronomiegewerbe
@ 2008-02-10 – 21:26:24
Im Dienstleistungsgewerbe spielt der Sektor Gastronomie eine wichtige Rolle. Wie bei jeder anderen Dienstleistung funktioniert die Gastronomie wie schon hunderten von Jahren wie der Tauschhandel. Früher tauschten die Bauern zum Beispiel 20 Eier gegen eine Kanne Milch, wohingegen wir heutzutage ein universelles Tauschmittel besitzen, nämlich das Geld als Zahlungsmittel. Die Leistung des Betreibers eines gastronomischen Lokals versorgt sein Gegenüber mit Essen und Getränken und erhält hierfür entsprechend seinen Preisen einen bestimmten Geldbetrag. Der Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e. V (Kurzform: DEHOGA) organisiert alle deutschen Betreiber von Gaststätten. Durch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sind alle Arbeiter im Gaststättengewerbe zusammengeschlossen.
Um ein gewisses Maß bei der Qualität und Hygiene (vor allem bezüglich der Zubereitung des Essens) sowie allgemeine gesundheitliche Unbedenklichkeit bei Gerichten und Getränken zu sicherzustellen, gibt es viele Regeln und Gesetze in der Gastronomie. Zu diesem Zweck hat das jeweilige Land seine entsprechenden Organe. Deutschland zum Beispiel hat das Gesundheitsamt, welches hierfür zuständig besitzt. Der Wirtschaftskontrolldienst kann bei Klagen in Kenntnis gesetzt werden. Der Wirtschaftskontrolldienst kann sogar ohne Ankündigung sich vor Ort ein Bild von den Umständen machen. Das Gesundheitsamt hat die Kompetenz ein laufendes Gewerbe zu schliessen, falls sich ein Hinweis auf Mängel bewahrheitet.
Angestellte, die für das Zubereiten der Speisen verantwortlich sind oder im Servicebereich für unverpackte Lebensmittel zuständig sind, müssen seit dem Jahr 2001 immer ein aktuelles, gültiges Gesundheitszeugnis haben. Darüber hinaus brauchen Bedienstete im Lebensmittelsektor seit dem Jahre 2001 eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz. Die Belehrung, welche beim ersten Mal durch das Gesundheitsamt ausgeführt wird, erfordert einer jährlichen Erneuerung, dann aber durch den Arbeitgeber.
Übrigens: Das Wort Gastronomie kommt aus dem Griechischen. Es bildet sich aus den zwei Vokabeln gastri (des Magens) und nomos (das Gesetzt).
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Das Besteck
@ 2008-02-06 – 16:20:43
Essbestecke wurden lange Zeit allein aus Silber gefertigt, Grund hierfür ist vor allem die Eigenschaft des Silbers, das es säureresistent ist. Lebensmittel, die Schwefel enthalten wie beispielsweise Ei oder Fisch greifen jedoch das Silber an. Aus diesem Grunde fertigte man gesondert für Fisch ein Fischbesteck. Das Fischbesteck ist zwar auch aus Silber, jedoch additiv mit Gold ummantelt. Für Kaviar und Ei werden bevorzugt Löffel aus Perlmutt oder Horn hergestellt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts suchte man nach einem Rohstoffersatz für Silber. Dies forderte der hohe (und weiter steigende) Preis für Silber sowie alle weiterverarbeiteten Silberprodukte. Um cirka 1920 wurde eine Kupfer-Zink-Nickel-Legierung zur Besteckherstellung verwendet. Als Legierung, die das Silber ersetzen sollte trug sie den Namen „Neusilber“. Parallel zum Neusilber kam ein fast identisches Produkt einer sächsischen Firma auf den Markt, welches unter der Bezeichnung „Argentan“ bekannt war.
Nach dem 2.Weltkrieg war man erneut auf der Suche nach einem günstigen Rohstoff für die Besteckherstellung. Die Verknappung der Rohstoffe forderten diese Maßnahmen und so wurde vor allem Aluminium zur Besteckherstellung verwendet.
Die Herstellung von Edelstahl-Besteck begann in den 20er Jahren jedoch recht schleppend. Erst zehn Jahre später konnte man Edelstahlbesteck ohne Probleme über den Markt beziehen. Zunächst sah man das Edelstahlbesteck auch nur in größeren Restaurants und Kantinen, denn das Edelstahlbesteck hatte ein schlechtes Image und galt als billig.
Der belgische Chemiker Leo Baekeland gilt als Pionier, denn er war der erste, der Besteck aus einem vollsynthetischen Kunststoff herstellte, dies war im Jahre 1907. Ab den 40er Jahren wurde zunehmend Besteck aus Acryl hergestellt. Nicht allein Eierlöffel und Salatbestecke bestehen aus Acryl, sondern nahezu jegliches Einweg-Bestecke, welches vor allem in Imbissen und Fast-Food-Ketten verwendet wird. -
Der Cocktail
@ 2008-02-05 – 16:24:14
Cocktail bedeutet die deutsche Sprache übersetzt nichts anderes als Hahnenschwanz. Wie das Mischgetränk zu diesem exotischen Namen gekommen ist, ist nicht eindeutig dokumentiert. Sehr verbreitet sind die drei nachstehenden Varianten:
Erste Variante: Der Cocktail war ursprünglich ein Getränk, das seiner Sage nach mit einer Hahnenschwanzfeder dekoriert wurde.
Zweite Variante: Ein Franzose namens mischte ein Mixgetränk verschiedenen alkoholischen Drink, so wurde zum Beispiel aus Whiskey und Absinth der Sazerac. In den USA, in New Orleans probierte Antoine Peychaud verschiedenste Mischgetränke, welche er in Eierbechern servierte, die im Französischen „coquetier“ heißen. Aufgrund der unzureichenden Französischkenntnise der Amerikaner diese aus coquetier eben „Cocktail“.
Dritte Variante: In der dritten Variante steht ein großer Keramikhahn im Mittelpunkt. Dieser Geschichte nach hat ein Barkeeper in einer Bar in den USA am Ende des jedes Arbeitstages alle Reste der übrigen Getränke in den genannten Keramikhahn geschüttet. Das entstandene Mischgetränk aus den hochprozentigen Alkoholika wurden an den Folgetagen zum Sonderpreis aus dem Schwanz des Hahns gezapft. Diese Neuheit wurde schnell weit bekannt und beliebt, dass viele Leute in die Bar kamen und das Mixgetränk aus dem „Cocktail“ bestellten.
Der faktische Ursprung des Wortes „Cocktail“ ist und bleibt heute nicht mehr aufzuklären.